| TV-Reserve schießt Adlhausen vom Vizerang |
|
|
|
|
Torreicher Heimsieg über Adlhausen
Trotz sommerlicher Temperaturen entwickelte sich im Duell der TV-Reserve gegen den Tabellenzweiten SV Adlhausen eine flotte Partie mit aggressivem Arbeiten gegen den Ball und hoher Laufbereitschaft. Die erste gefährliche Situation verzeichneten auch die Gäste (5.) bei einem Schuß aus der zweiten Reihe, der nur haarscharf am TV-Kasten vorbeizischte. Schierling präsentierte sich insgesamt taktisch diszipliniert und kombinierte sehr ansehnlich, immer wieder angetrieben von Markus Scheuerer, Florian Reitinger und Thomas Rußwurm. Erste verheißungsvolle Angriffe folgten, nach einem Lattenkopfball (8.) war Kapitän Markus Scheuerer zur Stelle und staubte per Kopf zur Führung für die Hausherren ab. Anschließend wogte das Geschehen hin und her, ohne zunächst indes weitere Torszenen zu generieren. In der 20. Minute konzertierte der Gast einen Tempogegenstoß, an dessen Ende aber Robert Dettenhofer nur zweiter Sieger gegen TV-Schlußmann Andre Pernpaintner blieb. Wenig später (24.) initiierte das Mittelfeld des TVS einen gelungenen Konter mit einem langen Paß auf Gerhard Dachs, dieser setzte sich energisch im Zweikampf durch und vollstreckte zum 2:0, auch wenn SVA-Torwart Michael Pernpeintner noch die Finger an den Ball bekam. Eine Ecke der Gäste (32.) brachte aufgrund Harmlosigkeit nichts ein, ein TV-Konter (36.) hätte eigentlich zu erneutem Jubel führen müssen. Der emsige Matthias Listl bediente den mittig völlig freistehenden Dachs, doch dieser ballerte die Kugel unnötig überhastet ins Geäst der Bäume. Beinah hätte sich diese Fahrlässigkeit gerächt, denn im direkten Gegenzug wurde es nochmals brenzlig, doch konnte zweimal hintereinander gerade noch auf der Linie geklärt und so der Vorsprung mit in die Halbzeit genommen werden. Mit dem quirligen Martin Hirsch, an der Großen Laaber noch bestens bekannt, versuchten die Gäste nach Wiederbeginn zusätzlichen Schwung in ihre Aktionen zu bekommen, allerdings machte sich dies nicht zählbar bemerkbar. Nach rund einer Stunde dann ein Schockmoment, bei einem harmlosen Zweikampf an der Seitenauslinie ging Rußwurm mit lautem Schmerzensschrei unvermittelt zu Boden. Von einigen Zuschauern zunächst noch als Schauspieler verhöhnt, erkannten auch jene alsbald, daß das Wehklagen des Spielers wohl doch kein Theater war. Da auch der sofortige Einsatz von Kühlutensilien eine Schwellung nicht verhindern konnte und die Körpersprache des Mitgenommenen überdies keine Entspannung zeigte, wurde ein Krankenwagen angefordert, welcher eine Mitfahrt anriet – gute Besserung!!! Sichtlich von den Ereignissen beeindruckt, ließen es beide Seiten erst einmal langsamer angehen, ein Flugkopfball des für den Verletzten eingewechselten Michael Scheuerer (63.) auf Flanke seines Kapitäns und Namensvetters hatte nicht genug Druck und wurde sichere Beute des Gästetorhüters, ähnlich harmlos geriet ein Kopfball des SVA (67.) kurz darauf, welcher aber sein Ziel ohnehin verfehlte. Die Begegnung plätscherte nachfolgend etwas vor sich hin, ehe Schierling endlich einmal einen der sich öfters bietenden Konter nutzte, Michael Scheuerer setzte sich durch und murmelte die Kugel etwas glücklich in die Maschen – 3:0. Sein nächstes Tor konnte er in der 84. Minute bejubeln, vorangegangen war ein Schuß von Dachs aus spitzem Winkel, nach dessen Abwehr durfte erfolgreich abgestaubt werden. Beinah wäre ihm sogar ein lupenreiner Hattrick gelungen, doch verließen ihn, per langem Ball (85.) mustergültig eingesetzt, allein vor Pernpeintner ein bißchen die Nerven und der Rückhalt des SVA konnte abwehren. Nach der nächsten Ecke (86.) hätte der aufgerückte Abwehrchef Christoph Knüpfer um ein Haar per Hacke den fünften Treffer erzielt, doch ein wachsamer Abwehrmann auf der Linie konnte verhindern, daß die ohnehin schon zu klare Niederlage noch deutlicher ausfiel. SR Michael Handschuh, FSV Sandharlanden. |


